Samstag, 12. Mai 2012

Wo zum Teufel steht diese Penne?

Schon seit geraumer Zeit können sich Leser der Lümmelbank durch Vergleichsfotos der "Mommsen-Gymnasien" in Hamburg und München klicken. Die damaligen Filmaufnahmen konnten, u.a. durch eine Dokumentation auf den EuroVideo-DVDs, recht einfach dem Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer für Teil 1 bzw. dem Maximiliansgymnasium für die Teile 3 bis 7 zugeordnet werden. Weniger Aufmerksamkeit erhielt Teil 2 "Zum Teufel mit der Penne", wobei in diesem von Pepe das Mommsen- sogar in Nonsens-Gymnasium umgetauft wird.
Der Kommentar von Matthias Wendlandt zu dem Beitrag "Mein Sohn, mein Haus, mein Film", über den ich mich sehr gefreut habe, hat mich angeregt, die "Galerie der Lehranstalten" zu vervollständigen. Doch wo zum Teufel steht diese Penne?


Die kurze Antwort lautet:


Oder in Langform: Dank eines Tipps von Sebastian Kuboth von TV-Kult.com ist offiziell: Die Rialto-Film drehte an der Askanischen Oberschule in der Kaiserin-Augusta-Straße in Berlin-Tempelhof. Mit ein wenig Fantasie ähnelt der markante Turm auf dem Gebäude dem des MaxGym in München, allerdings ist er im Film nicht so genau zu erkennen wie auf dem oberen Foto. Stattdessen wurden von Wolf Wirth vor allem Aufnahmen von der Haupteingangsseite und vom Schulhof angefertigt, auf dem man - noch immer unverändert - einen markanten Brunnen findet.

Die Askanische Oberschule wurde im Jahr 1875 gegründet, befand sich jedoch nicht von Beginn an vor Ort in Tempelhof. Der erste Schulstandort war bis 1929 in der Halleschen Straße in der Friedrichsvorstadt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg bezog sie das 1911 erbaute Gebäude in der Kaiserin-Augusta-Straße.

Im Folgenden einige Filmvergleiche, wobei auf der linken Seite die Ausschnitte aus "Zum Teufel mit der Penne" (zum Vergrößern anklicken), auf der rechten die heutigen Pendants zu sehen sind.






Die Vergleiche werden natürlich auch mit der Drehort-Seite in der oberen Navigationsleiste verknüpft. Als zusätzlichen Appetitanreger kann ich zudem einen weiteren Drehort aus "Zum Teufel mit der Penne" für kommende Bildvergleiche versprechen. Doch gut Ding will Weile haben.

Zum Weiterlesen:

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